Field Target, was ist das? Wer wir sind. Was bieten wir an.
Impressum © Field Target im MTV Dänischenhagen
Vorstellung der Field Target Schützen im MTV Dänischenhagen Die Gründungsmitglieder: Andre Brüdgam Henning Kopp Mark Luhm Markus Schulte Was ist Field Target? Dieser Schießsport ist relativ neu und entstand gegen Ende der 70er Jahre in England, wo am 7. September 1980 das erste Field Target Match in Sussex stattfand. Die hier niedergelegten deutschen Regeln nach dem BDS (Bund Deutscher Sportschützen) sind weitgehend an die der AAFTA (American Airgun Field Target Association) und BFTA (British Field Target Association) angelehnt und zusätzlich an die in der Bundesrepublik Deutschland für Luftgewehre geltenden besonderen gesetzlichen Bestimmungen adaptiert. Beim Field Target Schießen handelt es sich um eine Jagdsimulation auf Metallsilhouetten von Kleintieren (Klappziele), die sich in oder vor entsprechenden Kugelfängen befinden. Alle haben gemeinsam, dass eine "Hit Zone" durch ein verschieden großes Loch (meist 40, 25, 20 oder 15 mm in Abhängigkeit von Entfernung und der eingeteiltern Gewehrklasse) getroffen werden muss. Diese auffällige und gut sichtbare Hit Zone ist das eigentliche Ziel, das anvisiert werden muss. Ein direkter Treffer wirft das an einem Scharnier befestigte hintere Teil zurück und gibt damit die ebenfalls mit einem Scharnier an der Basis befestigte Silhouette frei, die dann durch Federdruck oder -zug nach hinten umkippt. Ein Silhouettentreffer bewirkt außer einer Frustration des Schützen überhaupt nichts. Field-Target-Wettkämpfe werden auf sog. "Parcours" ausgetragen. Ein solcher besteht aus mehreren "Schießkorridoren" (sogenannte Lanes, von ca. 1m Breite), die mit jeweils 2 bis 6 Zielen, die in für die Wettbewerbsteilnehmer unbekannten Entfernungen zwischen 9 und 25 m aufgestellt sind. Die bevorzugte Standardschießstellung ist "sitzend", also mit möglichst nahe an die Brust gezogenen Beinen, wobei die Knie als stabile Unterstützung dienen. Jedoch ist auch eine kniende, liegende oder auch stehende Position erlaubt. Manche Schießkorridore oder Einzelziele können aber vorgeschriebene Schießpositionen haben, wie "stehend" oder "kniend". Jeder Schütze kann jedoch nicht "positionsfestgelegte" Korridore bzw. Ziele liegend schießen. Es gilt lediglich die Einschränkung, dass nur der Körper des Schützen als Waffenstütze dienen darf! Die Herausforderung eines Field-Target-Wettbewerbs ist die genaue Abschätzung der Entfernung zum Ziel und die eventuelle Einkalkulation von Seitenwind unter Zeitdruck. Die aus einem Luftgewehr abgefeuerten Diabolos durchlaufen in ihrer Trajektion antriebssystembedingt einen ausgeprägteren Bogen als explosionsgetriebene Geschosse aus Patronenwaffen, die mit unvergleichlich höheren Geschwindigkeiten fliegen. Dies ist der Grund für die Schwierigkeit, den Haltepunkt am Ziel von der Feuerlinie aus zu bestimmen, und so kann schon eine geringe Fehleinschätzung zum Mißerfolg führen. Um Chancengleichheit zu gewährleisten, wird das FT-Schießen in insgesamt 5 Klassen eingeteilt, wobei alle Klassen auf 15 Lanes bis 50 meter im MTV angeboten werden. Klasse 1: Offene Klasse mit WBK-pflichtigen Pressluftgewehren (E0 max 16,3 Joule). Klasse 2: Offene Klasse mit WBK-pflichtigen Feder- und Gasdruckkolbenkolbenluftgewehren (E0 max 16,3 Joule) mit Prellschlag. Klasse 3: Pressluftklasse- Freie Waffen mit einer Energie von maximal 7,5 Joule Klasse 4: Federkolbenklasse- Freie Waffen mit einer Energie von maximal 7,5 Joule Klasse 5: Prellschlagfreie Federkolbenklasse- Freie Waffen mit einer Energie von maximal 7,5 Joule Taugliche Waffen und Munition - Für Field Target kann man viele Luftgewehre verwenden, die wenigsten allerdings sind ohne jegliche Modifikation einsatzbereit. Zugelassen sind Einzellader- Luftgewehre jedes Kalibers bis 6,5 mm, die den zur Zeit der Schießveranstaltungen geltenden gesetzlichen Bestimmungen entsprechen (gem. BDS - im MTV gilt das max. zugelassene Kaliber 4,5mm). Jede Art von Diabolos und Rundkugeln, die aus Blei, Bleilegierung, Zinn, Zink oder Zinklegierung bestehen, sind erlaubt. Visierungen - Jede konventionelle Visierungsart ist erlaubt. Laserzielgeräte sind in der BRD gesetzlich und international auf Verbandsebene verboten. Allgemein gilt dies auch für separate Entfernungsmessgeräte; nicht aber für Zielfernrohre mit integrierter Entfernungsmessung ohne Laser!
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